Der Erfurter Dom, auch Mariendom genannt, ist der wichtigste und in seinen Ursprüngen der älteste Kirchenbau in Erfurt. Er diente nur für kurze Zeit in der Mitte des 8. Jahrhunderts als Bischofssitz. Er war das gesamte Mittelalter über bis in das frühe 19. Jahrhundert hinein Sitz des Kollegiatstifts St. Marien. Sichtbar sind hauptsächlich gotische (14. Jahrhundert), aber auch noch romanische Bauteile (Türme) mit berühmter Gloriosa-Glocke.
Seit 1994 ist er wieder Kathedrale des neugeschaffenen Bistums Erfurt mit Bischof Dr. Joachim Wanke und Sitz des Domkapitels.
Die Citadelle auf dem Petersberg in Erfurt
Die einzige, weitgehend erhaltene, barocke Stadtfestung Mitteleuropas befindet sich auf dem Gelände eines früheren Benediktiner-Klosters. Sie ist auf die kurmainzerische Herrschaft in Erfurt zurückzuführen und ein Spiegelbild der europäischen Festungsbaukunst. Sie wurde vom italienischen Baumeister Petrini erbaut. Die sehr interessanten unterirdischen Minengänge der Festung können bei einer Führung besichtigt werden. Für interessierte Besucher steht die Petersberg-Information auf dem Festungsplateau zur Verfügung.
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