Sehenswertes in Sperenberg

Sonnenklar.tv    Sperenberg, etwa 30 Autominuten südlich von Berlin gelegen. Befindet sich in einer sehr Wald und seenreichen Landschaft. Allein zehn Bade und Angelwässer findet der Besucher hier vor. Den besten Überblick erhalten Sie vom höchsten Punk, den Gipsbergen (79,8 m ü. NN). Von hier aus hat man einen wunderbaren Rundblick auf Sperenberg (42 m ü. NN). Anschießend lohnt sich ein Spaziergang durch das Naturschutzgebiet der Gipsbrüche. Hier wurde bis Mitte der 50er Jahre Gips im offenen Tagebau gebrochen, bevor das durch brechende Grundwasser, angereichert mit vielen Mineralien, zur Bildung der jetzigen Tiefbauten führte. Heute kann man leider nicht mehr erkennen, dass hier im Rahmen der geologischen Erforschung der Gips- und Salzlagerstätten 1872 das tiefste Bohrloch der Welt abgesenkt wurde.

Unser Weg führt weiter zu einem reizvollen Waldsee, dem Torfsee, der als reines Angelgewässer genutzt wird.

Zurück zum Dorf gelangen Sie um den Krummen See, mit seinem Freibad. Hier findet der Gast neben äußerlicher Erfrischung und Erfüllung im Eiscafé. Bei Ihrem weiteren Spaziergang durch Sperenberg sollten Sie sich unbedingt einen besseren Überblick über die Geschichte unsere Region in der im Sommer 1991 eröffneten Heimatsube
verschaffen.

Geschichte von Sperenberg

Die Gründung des deutschen Kolonistendorfes Sperenberg ist leider urkundlich nicht belegt, doch lassen archäologische Funde und andere Indizien den Schluss zu, das Lehnsleute des Markgrafen von Meißen Mitte des 12. Jahrhunderts auf dem Schlossberg sesshaft wurden und ein entsprechendes Burgmannsdorf gründeten. Urkundlich erstmalig erwähnt wurde Sperenberg im Jahr 1346. Während die Burgherrschaft nur einige Jahrzehnte dauerte, konnte sich Sperenberg als Dorf bis heute behaupten.

Dafür bestanden vier günstige Voraussetzung

Schon im Mittelalter wurde eine relativ große Kirche erbaut, die als Sprengelkirche für die ganze Umgebung diente.

Das in Sperenberg anstehende Gipsgestein hat sich für die industrielle Ortsentwicklung als besonders wichtiger Faktor erwiesen.
Nach der Reichsgründung von 1871 setze in Sperenberg und Umgebung eine umfangreiche Stationierung verschiedener militärischer Einheiten ein. Die hier kasernierten Soldaten belebten nicht nur die Straßen, sondern waren auch Kunden der immer zahlreicher werdenden Geschäftsleute, Handwerke und Gastwirtschaften.

Durch die Gründung des Königlich-Preußischen Militärbahn, die von Berlin-Schöneberg über Zossen zum Heeresschießplatz Kummersdorf führte, erhielt Sperenberg 1875 den Anschluss an das Schienennetzt der Eisenbahn.

Das Gelände des Flughafens
gehörte ursprünglich zur Heeresversuchsstelle Kummersdorf, wo bereits von 1870 an militärische Mittel auf ihre Nutzbarkeit untersucht und geprüft worden. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die umfangreiche Nutzung des Geländes weitgehend eingestellt.
Ab 1958 wurde auf dem Areal von der DDR ein Flughafen errichtet, um den bereits existenten, größeren Flughafen Berlin-Schönefeld von dem militärische Luftverkehr zu entlasten und ausschließlich zur zivilen Nutzung zu verwenden. Dieser wurde von den sowjetischen Streitkräften bis zum Abzug 1994 genutzt.

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